
DAS KARATE TRAINING
KARATE DO ist die Kunst des unbewaffneten Kampfes und ein ausgezeichnetes Training zur Verbessern der Fitness und Körperbeherrschung. DO bedeutet der Weg. Jeder Weg ist individuell, jeder hat andere Ziele aber das Training ist vom Wettkämpfer bis zum gesundheitsorientierten Teilnehmer nach den gleichen Prinzipien aufgebaut. Die traditionelle japanische Kampfkunst setzt sich aus den drei verschiedenen Elementen zusammen:
KIHON
Die Grundschule, hier werden die Techniken einzeln oder in Kombinationen trainiert. Wir bewegen uns vor- und rückwärts in Stellungen die unsere Beinmuskulatur verbessern sollen, gleichzeitig üben wir die korrekte Ausführungen der Schlag-, Tritt- und Abwehrtechniken. Dazu gehört auch die richtige Körperspannung, Gleichgewicht und Koordination.
KATA
Bei der KATA werden vorgegebene Technik-Kombinationen in alle Richtungen ausgeführt.
Was aussieht wie eine Kür ist eigentlich ein Kampf gegen virtuelle Gegner die aus allen Richtungen angreifen. Wichtig ist dabei auch der Ausdruck und die innere Einstellung. Mit konzentrierter Aufmerksamkeit und Kampfgeist kann man hier 100% Power einsetzen ohne einen „Gegner“ zu verletzen. Wir praktizieren 25 KATA die je nach Stufe einfach oder eher schwer zu meistern sind.
KUMITE
Als KUMITE werden die Partnerübungen bezeichnet. Das Ziel ist es mit einer sauberen und starken Technik anzugreifen, jedoch mit grösster Kontrolle und Körperbeherrschung um der Partner nicht zu verletzen. Neben vorgegebenen KUMITE Varianten wie GOHON KUMITE, KIHON IPPON KUMITE werden mit dem Erlangen von Erfahrungen im Zweikampf auf freie Formen wie JIYU KUMITE Trainiert. Die Partnerübungen sind eine ausgezeichnete Trainingsform um eine bessere Reaktion zu erlangen und steigern zudem die Konzentrationsfähigkeit.

DOJO-Leiterin / MIRJAM WIDMER
Leider habe ich erst im Alter von 20 Jahren mit Karate begonnen. Es war Freitag der 13. und bestimmt auch Vollmond als ich im September 1991 in Brugg in einem Dojo des SKI mein Training aufnahm. Aber schon bald verliess ich das Dojo wieder um nach London zu gehen und dort Englisch zu lernen. Als Gelbgurt wagte ich mich in das Dojo von Enoeda Sensei, dem legendären SKC Marshall Street. Enoeda Sensei damals 8. Dan war der Cheftrainier des KUGB und der JKA Europe. Insgesamt war ich fast 2 Jahre in England und trainierte intensiv, ich verpasste kein Training, ob über Mittag oder am Abend, ich gehörte einfach zum Inventar des Dojos. Auch am Wochenende gab es sicher irgendwo einen Kurs an dem ich teilnehmen konnte. Enoeda Sensei‘s schweisstreibendes Training brachte jeden an die physischen Grenzen, der optimale Ausgleich dazu war das Training bei seinem Assistenten Ohta Sensei. Der Schwerpunkt in seinen Trainings war die Körperbeherrschung und die exakte Ausführung der Karatetechniken. Ohta Sensei ist heute der Cheftrainer der JKA England. Seine Technik lässt mich immer wieder staunen. Er ist sicher eines meiner grossen Vorbilder. Noch heute gehe ich regelmässig nach England zum Trainieren, besuche aber auch regelmässig Weiterbildungskurse in Berlin und Japan. Kurz, ich bin oft unterwegs, um meine Leidenschaft, das Karate, zu verbessern.
Dan Prüfungen
• JKA 1. Dan, Juni 1996 in Locarno mit Sugimura Sensei
• JKA 2. Dan, August 2008 in Guildford mit Ueki Sensei
• JKA 3. Dan, Mai 2012 in Crawley mit Osaka Sensei
• JKA 4. Dan, Oktober 2019 in Tokio JKA HQ mit Shiina Sensei
Qualifikationen
• JKA Instructor D, Juni 2010 in Budapest mit
• JKA Instructor C, November 2015 in Brüssel
• JKA Judge D, November 2015 in Brüssel
• JKA Examiner D, April 2016, Tokyo HQ, Japan
Jugend und Sport Ausbildungen
• J&S Coach
• J&S Leiter Karate
• J&S Kindertrainer Karate und Kindersport
Besuchte Weiterbildungen SAFS Swiss Academy of Sports
• Fitness Betreuer
• Fitness Trainer
• Functional Trainer
